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Bayreuth in Bildern

Wer ist Swutz?

Das ist Sven Lutz, alias Swutz, Jahrgang 1977, Hobbyfotograf aus Leidenschaft. Er beschäftigt sich mit der Fotografie, weil es ihn fasziniert Momente festzuhalten und eigene Ideen in Bildern und Videos umzusetzen, oder einfach Dinge abzubilden die man sonst so nicht wahrnimmt. Swutz dokumentiert Stadtgeschichte von heute für die Zukunft, weil es ihm am Herzen liegt. 


Youtube-Video - Was ist ein Swutz?

FAQ´s Fragen und Antworten

Swutz sagt Danke für über 350 Abonnenten auf seinem Youtube-Kanal (Link YouTube-Video)

Die Presse über Swutz

Bayreuther Tagblatt vom 18.04.19 (www.bayreuther-tagblatt.de)

 Sven Lutz: Fotografieren was verschwindet (von Thorsten Gütling)

Bericht: https://www.bayreuther-tagblatt.de/sven-lutz-fotografieren-was-verschwindet/

Youtube-Video



Thorsten Gütling interviewt Swutz

Making of :-)

 Bayreuth 4You Ausgabe Oktober 2016

Sven Lutz, Spitzname „Swutz“, fotografiert mit Leidenschaft seine Heimatstadt Bayreuth. Begonnen hat alles mit den Katakomben und Felsenkellern Bayreuths, die er nach und nach erforschte und foto- grafisch dokumentierte. Diese Aufnahmen sind unter www.swutz.de zu finden. Darüber hinaus filmt und fotografiert er seine Heimatstadt gerne an Orten, wo Veränderungen im Gange sind. Die Aufnahmen, unter anderem Vorher-Nachher-Aufnahmen von Abbruchhäusern, veröffentlicht er auf seiner Seite.

Nordbayerischer Kurier Oktober 2014 

Der andere Blick auf Bayreuth
Sven Lutz begleitet mit Kamera den Wandel seiner Heimatstadt – „Bilder außerhalb des Ortsschilds uninteressant“ BAYREUTH Von Tobias Köpplinger

Angefangen hat alles mit einer Enttäuschung. Sven Lutz hat im Internet nichts gefunden. Nichts über Bayreuth. Über die Geschichte, über das, was einmal war. Bilder existierten nicht. Zumindest nicht solche, die die alten Häuser zeigten. Ruinen, Mauern, das Verfallende. „Mich hat es gestört, dass ich im Internet nichts gefunden habe“, sagt Sven Lutz. Dann zieht er los.
Das war 2000. Die Zeit, als das Internet gerade dabei war, ein Massenmedium zu werden. Damals klettert Lutz ins alte Krankenhaus und fotografierte. Er stieg in die Katakomben unter Bayreuth und fotografierte. Er ging in die Felsenkeller, wo früher Bier lagerte und Sandstein gewonnen wurde, und fotografierte. „Es wäre schlimm, wenn keiner mehr weiß, was war“, sagt Sven Lutz. Das ist sein Antrieb. Die Veränderungen einer Stadt erlebbar machen.
Der 37-Jährige arbeitet bei einer Versicherung. Er pendelt jeden Tag nach Nürnberg. Unter der Woche Verwaltung. Am Wochenende Kreativität. So sieht er das. „Und nur innerhalb des Bayreuther Ortsschildes. Der Rest ist mir Wurst.“ Swutz, so lautet der Spitzname: Eine Mischung des Vornamens Sven und des Nachnamens Lutz. Nur mit W, klingt besser. Swutz ist gebürtiger Bayreuther.

Er sagt, das, was er filmt, hat für ihn etwas mit Heimat zu tun. Die will er zeigen. „Am besten so, wie sie noch niemand gesehen hat.“ Zum Beispiel das Stadtbad. Ein Schwimmbad. „Mit Wasser im Becken ist das langweilig.“ Deshalb geht er im August hin. Dann, wenn das Wasser fehlt. Er fotografiert, macht ein Video. Er macht das, was sich jeder junge Mann schon mal gedacht hat. Er klettert über die Absperrung. Er tut so, als schwimme er im leeren Becken. Er führt Interviews, fliegt mit der Drohne über das Becken. Auch das leere Becken gehört zu Bayreuth.

So wie die ehemalige Kaserne, die verfallende Gießerei in der Glocke oder jetzt die Landesgartenschau. Alles spannend. Mittlerweile geht Sven Lutz nicht mehr ganz unvorbereitet los. Er schreibt sich auf, was er filmen will, notiert Szenen und Ideen. Die Videos sind halbprofessionell, aber Swutz sieht sich als Hobbyfilmer. „Wenn man das als Verpflichtung sieht, kann man nicht mehr machen, was man will. Dann ist es ein Muss.“ Außerdem fiele das Austoben weg: keine Abbiegespuren mehr an Wasserrutschen montieren. Keine kopfstehenden Wagners. Keine Insel im Wellenbecken als Brecher. Er grinst jetzt, hebt die Schultern. „Warum nicht? Ich bin halt ein lustiger Mensch.“ Info: Sven Lutz’ Bilder können Sie im Internet unter www.bayreuth-bilder.de
 ansehen.

Nordbayerischer Kurier 26.09.2009

Expedition in die Bayreuther Unterwelt
Mit seiner Internetseite www.swutz.de führt Sven Lutz virtuell durch die Katakomben von Bayreuth

Manchmal weiß man gar nicht, was sich so alles unter den Straßen und Häusern einer Stadt verbirgt. Sven Lutz zeigt mit seiner Internetseite www.swutz.de, dass es da unten alles andere als langweilig ist. Mit vielen Bildern, Lageplänen und Erfahrungsberichten führt er den User virtuell durch die Katakomben von Bayreuth.

„Nachts waren wir im alten städtischen Krankenhaus unterwegs. Dort entdeckten wir einen Zugang in ein für mich bislang unentdecktes Reich. Was mit Spaß begann, hat mich bis heute nicht losgelassen“, so beschreibt Sven Lutz im Gespräch mit dem KURIER den Beginn seiner Leidenschaft für die unterirdischen Felsengänge. Das war im Jahr 1994. Ungefähr fünf Jahre später begann er, sich Informationen über die Bayreuther Katakomben zu beschaffen. „Das meiste habe ich von Artikeln aus Zeitungen und vom Stadtarchiv“, erzählt der 32-Jährige. Im Oktober 2000 ist der Internet-Auftritt www.swutz.de dann zum ersten Mal online gegangen. „Seitdem ist es ein fortlaufender Prozess“, da Lutz die Homepage regelmäßig aktualisiert und nach seinen Expeditionen mit Bildern und Berichten erweitert.
Keine öffentlichen Führungen
Über seinen Internetauftritt bietet der Bayreuther allerdings keine Führungen an: „Wir machen private Expeditionen, nichts Öffentliches.“ Mit einem Kumpel erforsche Lutz ein- bis zweimal im Jahr die unterirdischen Felsengänge in Bayreuth. Die Termine vermerkt er dann auf seiner Internetseite in einem Kalender, damit die User wissen, wann mit neuen Updates zu rechnen ist. Obwohl sich Lutz schon fast alle Katakomben in Bayreuth angesehen hat (bis auf das System in der Erlanger Straße), ist er dort doch immer mal wieder. „Wir schauen, was sich verändert hat. Ob es weitere Gänge oder Durchbrüche gibt, die wir vorher noch nicht entdeckt haben.“ Bei seinen Streifgängen durch die Bayreuther Unterwelt ist ihm ein ganz besonderes Highlight im Gedächtnis geblieben: „Im Herzogkeller haben wir einen alten Cadillac-Flügel gefunden.“ Dass er auf solche Dinge stößt, sei nicht verwunderlich, da Anwohner die unterirdischen Keller teilweise als Lagerstätte benutzen.
Interesse erwecken
„Ich möchte Leute erreichen, die vielleicht auch eine Geschichte über die Katakomben in Bayreuth erzählen können.“ Interesse hat Lutz bei vielen bereits geweckt, denn immer wieder kommen neue Gästebucheinträge und Erfahrungsberichte auf seiner Homepage hinzu. Dennoch freut sich der 32-Jährige über neue Interessenten. Schließlich sei das Ziel seines Internet-Auftritts, dass die Katakomben in Bayreuth nicht in Vergessenheit geraten. „Vor dem Verfall kann ich sie nicht retten, aber wenigstens für ihr virtuelles Überleben sorgen.“ Für den Bayreuther werden die unterirdischen Felsengänge ihren Reiz nicht verlieren: „Es ist eine andere Welt da unten, geheimnisvoll und äußerst interessant.“ Und deshalb wird er auch in Zukunft von seinen Erlebnissen in der Bayreuther Unterwelt berichten – auf www.swutz.de

Swutz in der Pampa Mai 2008




 

Nordbayerischer Kurier 28.April 2007

Von Felix Reichstein

Fotografieren und Filmen sind seine Hobbys. Ausgerüstet mit Film- oder Videokamera ist Sven Lutz in Bayreuth unterwegs, um seine Heimatstadt zu dokumen-tieren. Swutz, wie er sich selber nennt, fängt alles ein, was ihm vor die Linse kommt. „Egal, wie gut das Foto ist“, sagt der 29-jährige Versi-cherungsangestellte. Alle Fotos und Videos sind unter der sonderbar klingenden Adresse www.lebwohl.de zu finden. Den Namen sei-ner Seite beschreibt Swutz in einem Gespräch mit dem KURIER wie folgt: „Ein Bild ist ab dem Moment Vergangenheit, an dem ich es auf-nehme.“ Die Idee, die Stadt in Bildern fest-zuhalten kam ihm im Jahr 2004. Seit zwei Jahren ist er nun auch mit einer Videokamera unterwegs – manchmal auch im Auto. Achtung: Auto mit Kamera „Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen ein Auto hinterherfährt, in dem eine Kamera auf dem Armatu-renbrett befestigt ist“, schreibt Swutz auf seiner Internet-Seite. An-nähernd 100 Videos sind vom 29- Jährigen auf YouTube zu finden. Eine Vielzahl an Videos stellen soge-nannte Onlinefahrten dar. Die Routen kann der Surfer im Video nachfahren: Kulmbacher- bis Rie-dinger Straße oder Friedrich-Ebert-straße bis zum Klinikum sind gern geklickte Strecken. Jede Fahrt ist mit Musik unterlegt. Hier hat Swutz ein Anliegen. „Ich brauche noch ei-nige Lieder zur Untermalung mei-ner Videos“. Neben neueren Aufnahmen ha-ben es ihm besonders Bilder aus der Bayreuther Geschichte angetan. So ist auf der Seite eine Bilderserie zu sehen, die Ankunft der vielen Trab-bis im November 1989 zeigt. Etwas staubig wird es in der Bil-dergalerie namens „S-Lounge – altes Papier gefällig“. Hier ist eine Bay-reuther Festspielkarte aus dem Jahr 1993, eine Busfahrkarte aus den 90er Jahren und eine Eintrittskarte vom Reichshof-Kino zu sehen. Konzipiert hat Swutz die Seite für alle Bayreuther und die, die aus ih-rer Heimatstadt weggezogen sind. „Ex-Bayreuther können sich so je-derzeit Bilder aus ihrer Heimat an-sehen“, so Swutz. Das schlägt sich auch im Gästebuch nieder: „ Die Er-innerungen an Bayreuth kehren zu-rück. Die Vorzüge einer Kleinstadt gegenüber einer Großstadt. Wie gern wäre ich wieder daheim“, schreibt ein Berliner. Sich selber bezeichnet Swutznicht als abgehobener Freak. Foto-grafieren und filmen sei schlicht sein Hobby.

Nordbayerischer Kurier 28.04.2005  Spaziergänge durch Bayreuth Mit Kamera im Rucksack

BAYREUTH.Sven Lutz liebt seine Heimatstadt und sein Hobby - die Fotografie - und weil er gerne Menschen auf der ganzen Welt an beidem teilhaben lassen möchte, hat er eine private Homepage eingerichtet, die unter der klangvollen Adresse www.lebwohl.de erreichbar ist. Damit will er vor allem Bayreuther erreichen, die der Beruf oder die Liebe an einen anderen Ort in der Welt verschlagen hat. "Wenn ich schon lange nicht mehr in Bayreuth gewesen wäre, dann würde ich mich auch freuen, wenn ich via Internet sehen könnte, wie die Stadt und ihre Gebäude ihr Gesicht verändern." Die Einträge in seinem Gästebuch geben Lutz recht, denn da freuen sich viele User über die besondere Bilderauswahl, denn Lutz zeigt auch jene Ecken der Stadt, die man sonst in keinem Stadtführer findet, weil sie nicht so fotogen oder bekannt sind. Bayreuth abseits von Opern- und Festspielhaus - das ganz normale Bayreuth kennenlernen - das kann man unter www.lebwohl.de. "Bei mir ist alles möglich von der Mülltonne am Sternplatz bis zum BRK-Flohmarkt, denn ich bin ein absoluter Foto-Freak und meistens habe ich die Kamera im Rucksack dabei, wenn ich in der Stadt unterwegs bin", erklärt der 27-Jährige, der täglich mit dem Zug nach Nürnberg auf die Arbeit pilgert. Davon zeugen auch die Rubriken, in denen Lutz seine Bilder einordnet: Unter dem Motto "Abrissbirne in Bayreuth" sieht man Vergangenes und noch bestehendes, dann Ereignisse "Wo wir zufällig waren" wie die Feuerwehrübung oder Mini-Bayreuth. Für jeden ist etwas dabei. (Miriam Mandt)

Jahresbericht der Sparkasse Bayreuth 2005














300 Jahr Feier St. Georgen 2002. 

Videodokumentation von Cut and Sound. 

Link: Swutz durfte bei den Dreharbeiten am 25.03.2002 dabei sein.








Swutz und seine Leidenschaft für die Katakomben von Bayreuth

Wir schreiben das Jahr 1994. "Nachts waren Swutz und seine Kumpels im alten städtischen Krankenhaus unterwegs. Dort entdeckten sie einen Zugang in ein für Swutz bislang unentdecktes Reich. Was mit Spaß begann hat ihn bis heute nicht losgelassen". So lässt sich der Beginn beschreiben.Und diese Leidenschaft zu den Felsengängen ist seither ungebrochen. Schon seit 1994 ist Swutz mit Unterbrechungen auf diesem Bereich tätig. Von überall her hat er sich im laufe  der Zeit mit Informationsmaterial eingedeckt.

 Im August 2000 war es dann soweit. Ein PC wurde angeschafft und die Domain www.swutz.de wurde eingerichtet. "Sie ging im Oktober 2000 Online. Klein angefangen mit wenigen Aufnahmen und Berichten   entwickelte sich die Homepage rasend schnell zu einem umfangreichen Seite zu dem Thema Katakomben in Bayreuth. Homepagesieger im Januar, Web-Tipp des Tages im Februar, sowie ein Bericht im Nordbayerischen Kurier sowie eine ausgestrahlte Dokumentation über Oberfranken-TV mit Hilfe von TMT - Film -Fernsehen - Multimedia aus Bayreuth, dies alles half dazu bei, die Katakomben von Bayreuth an die Öffentlichkeit zu bringen.Vor einiger Zeit ging Swutz.de offline. Die Seite war einfach veraltet. Seit April 2019 erstrahlen die Katakomben im neuen Glanz. 

 Fertig mit dem Inhalt und der Gestaltung wird man nie", Die Seite wird von Zeit zu Zeit mit Bildern und Berichten erweitert, soweit Swutz weitere Quellen selber “erforscht” oder ihm zugetragen wird.Es gibt auch ab und an Expeditionen die Swutz mit Freunden durchführt.Wichtig ist ihm, daß die Homepage nicht als Ansporn dienen soll, illegal in die Felsengänge einzusteigen. Das ist bei weitem nicht so sicher, wie angenommen. Wer dennoch nicht auf die Warnung achtet und es passiert etwas, der hat schlechte Karten, rechtzeitig gefunden zu werden. Das Katakombenmuseum der Bayreuther Bierbrauerei oder das Verrottungsmuseum des Bayreuther Künstlers "Wo Sarazen Art" in St. Georgen stehen für die Öffentlichkeit als Anlaufstelle für die Unterwelt zur Verfügung.

 Was bringt die Zukunft?

 "Swutz würde es freuen, wenn die Katakomben in Bayreuth durch seine Internetseite nicht in Vergessenheit geraden". Er hofft, dass soviel Bayreuther Internetuser wie möglich seine Seite  aufsuchen. Er kann zwar nicht dafür sorgen, dass die Felsengänge erhalten bleiben ,aber er kann ihr virtuelles überleben sichern und das ist doch schon was.