Medien über Swutz
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Ausgabe Oktober 2016 logo_bayreuth4_wp_grau-1

Bayreuth4YU berichtet: Sven Lutz, Spitzname „Swutz“, fotografiert mit Leidenschaft seine Heimatstadt Bayreuth. Begonnen hat alles mit den Katakomben und Felsenkellern Bayreuths, die er nach und nach erforschte und foto- grafisch dokumentierte. Diese Aufnahmen sind unter www.swutz.de zu finden. Darüber hinaus filmt und fotografiert er seine Heimatstadt gerne an Orten, wo Veränderungen im Gange sind. Die Aufnahmen, unter anderem Vorher-Nachher-Aufnahmen von Abbruchhäusern, veröffentlicht er auf seiner Seite.
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August 2016

Swutz - der Fotograf von Bayreuth
Ein Film vom Nordbayerischen Kurier


Seit gut 15 Jahren hält  Sven Lutz alias Swutz die Veränderungen im Stadtbild mit seiner Kamera fest. Wir haben ihn bei einem Streifzug durch Bayreuth begleitet.

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Bildschirmfoto 2016-10-06 um 21.43.22
Nordbayerischer Kurier 23.Oktober 2014

Der andere Blick auf Bayreuth
Sven Lutz begleitet mit Kamera den Wandel seiner Heimatstadt – „Bilder außerhalb des Ortsschilds uninteressant“
BAYREUTH
Von Tobias Köpplinger

Angefangen hat alles mit einer Enttäuschung. Sven Lutz hat im Internet nichts gefunden. Nichts über Bayreuth. Über die Geschichte, über das, was einmal war. Bilder existierten nicht. Zumindest nicht solche, die die alten Häuser zeigten. Ruinen, Mauern, das Verfallende. „Mich hat es gestört, dass ich im Internet nichts gefunden habe“, sagt Sven Lutz. Dann zieht er los.
Das war 2000. Die Zeit, als das Internet gerade dabei war, ein Massenmedium zu werden. Damals klettert Lutz ins alte Krankenhaus und fotografierte. Er stieg in die Katakomben unter Bayreuth und fotografierte. Er ging in die Felsenkeller, wo früher Bier lagerte und Sandstein gewonnen wurde, und fotografierte. „Es wäre schlimm, wenn keiner mehr weiß, was war“, sagt Sven Lutz. Das ist sein Antrieb. Die Veränderungen einer Stadt erlebbar machen.
Der 37-Jährige arbeitet bei einer Versicherung. Er pendelt jeden Tag nach Nürnberg. Unter der Woche Verwaltung. Am Wochenende Kreativität. So sieht er das. „Und nur innerhalb des Bayreuther Ortsschildes. Der Rest ist mir Wurst.“ Swutz, so lautet der Spitzname: Eine Mischung des Vornamens Sven und des Nachnamens Lutz. Nur mit W, klingt besser. Swutz ist gebürtiger Bayreuther.

Er sagt, das, was er filmt, hat für ihn etwas mit Heimat zu tun. Die will er zeigen. „Am besten so, wie sie noch niemand gesehen hat.“ Zum Beispiel das Stadtbad. Ein Schwimmbad. „Mit Wasser im Becken ist das langweilig.“ Deshalb geht er im August hin. Dann, wenn das Wasser fehlt. Er fotografiert, macht ein Video. Er macht das, was sich jeder junge Mann schon mal gedacht hat. Er klettert über die Absperrung. Er tut so, als schwimme er im leeren Becken. Er führt Interviews, fliegt mit der Drohne über das Becken. Auch das leere Becken gehört zu Bayreuth.

So wie die ehemalige Kaserne, die verfallende Gießerei in der Glocke oder jetzt die Landesgartenschau. Alles spannend. Mittlerweile geht Sven Lutz nicht mehr ganz unvorbereitet los. Er schreibt sich auf, was er filmen will, notiert Szenen und Ideen. Die Videos sind halbprofessionell, aber Swutz sieht sich als Hobbyfilmer. „Wenn man das als Verpflichtung sieht, kann man nicht mehr machen, was man will. Dann ist es ein Muss.“ Außerdem fiele das Austoben weg: keine Abbiegespuren mehr an Wasserrutschen montieren. Keine kopfstehenden Wagners. Keine Insel im Wellenbecken als Brecher. Er grinst jetzt, hebt die Schultern. „Warum nicht? Ich bin halt ein lustiger Mensch.“
Info: Sven Lutz’ Bilder können Sie im Internet unter
www.bayreuth-bilder.de ansehen.

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Nordbayerischer Kurier 28.April 2007

lebwohlkurier280407
Nordbayerischer Kurier 28.04.2005
Spaziergänge durch Bayreuth Mit Kamera im Rucksack
BAYREUTH.Sven Lutz liebt seine Heimatstadt und sein Hobby - die Fotografie - und weil er gerne Menschen auf der ganzen Welt an beidem teilhaben lassen möchte, hat er eine private Homepage eingerichtet, die unter der klangvollen Adresse www.lebwohl.de erreichbar ist. Damit will er vor allem Bayreuther erreichen, die der Beruf oder die Liebe an einen anderen Ort in der Welt verschlagen hat. "Wenn ich schon lange nicht mehr in Bayreuth gewesen wäre, dann würde ich mich auch freuen, wenn ich via Internet sehen könnte, wie die Stadt und ihre Gebäude ihr Gesicht verändern." Die Einträge in seinem Gästebuch geben Lutz recht, denn da freuen sich viele User über die besondere Bilderauswahl, denn Lutz zeigt auch jene Ecken der Stadt, die man sonst in keinem Stadtführer findet, weil sie nicht so fotogen oder bekannt sind. Bayreuth abseits von Opern- und Festspielhaus - das ganz normale Bayreuth kennenlernen - das kann man unter www.lebwohl.de. "Bei mir ist alles möglich von der Mülltonne am Sternplatz bis zum BRK-Flohmarkt, denn ich bin ein absoluter Foto-Freak und meistens habe ich die Kamera im Rucksack dabei, wenn ich in der Stadt unterwegs bin", erklärt der 27-Jährige, der täglich mit dem Zug nach Nürnberg auf die Arbeit pilgert. Davon zeugen auch die Rubriken, in denen Lutz seine Bilder einordnet: Unter dem Motto "Abrissbirne in Bayreuth" sieht man Vergangenes und noch bestehendes, dann Ereignisse "Wo wir zufällig waren" wie die Feuerwehrübung oder Mini-Bayreuth. Für jeden ist etwas dabei. (Miriam Mandt)
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